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Meditation

Meditation ist ein Übungsweg, der den Menschen darin unterstützt mehr bei sich selbst zu sein und die wirkliche Wirklichkeit zu erfahren. Es gibt eine Vielzahl von Meditationstechniken. Grob unterscheidet man zwischen gegenständlicher und übergegenständlicher Meditation. In der gegenständlichen Meditation konzentriert sich der Meditierende auf ein Objekt wie bzw. auf eine Kerze, ein Bild, eine Blume, oder einen Text und lässt sich ganz auf das Objekt ein. Der Meditierende wird ganz zu dem Gegenstand, er wird eins mit ihm und erfasst somit seinen wesentlichen Ausdruck und lässt sich von ihm inspirieren.
Die übergegenständliche Meditation geht weiter und tiefer.
 
Sie ist darauf ausgerichtet, alle Vorstellungen zu lassen und die Wesensnatur im „Hier und Jetzt“ zu erfahren. Anders ausgedrückt führt der Weg der übergegenständlichen Meditation zum erwachten Menschsein.
 
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!
In einer Welt in der die Menschen in Gefahr sind sich im Außen zu verlieren, ist es lebenswichtig Nahrung zu finden die der Seele gut tut und dem Menschen zur Menschlichkeit unterstützt.
In der Stille finden wir die Nahrung, finden wir uns selbst und das ist fantastisch und nicht wirklich in Worten zu fassen.
 
Seit 1998 treffen sich Menschen zum Meditieren bei TRAUART bzw. früher T.A.B.U. e.V.  . Angeleitet wird der Meditationskreis von Dirk Matzik, der seit 1979 auf dem Weg der Zen-Meditation ist und von Pater Enomiya Lassalle und Pater Johannes Kopp in die Zen-Meditation eingeführt worden ist.
Jeden Montag von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr wird Zen-Meditation angeboten.
Alle Menschen, die bereit sind 3 mal 25 Minuten in der Stille zu sitzen, sind uns herzlich willkommen.
 

„Wer die wunderbaren Wirkungen der Stille erfahren will, muss sich schon selber der Mühe unterziehen,
das Still-Sein zu üben.“ (Graf Dürkheim)

Meditation

Alle Menschen sind damit beschäftigt, ihr eigenes Zuhause zu finden und kennenzulernen.
Einige von uns kennen die Erfahrung, zu Hause angekommen zu sein, es aber nicht auszuhalten und schnell wieder woanders sein zu wollen. Egal, wo uns unser Weg hinführt, ob wir auf einer Geburtstagsfeier sind oder an einer Beerdigung teilnehmen und auch wenn wir nach Indien oder sonst wo auf der Welt unterwegs sind - irgendwann zieht es uns doch wieder nach Hause.

Wo kommen wir immer wieder an? Was ist unser Zuhause?
In Ruhe gelassen werden. Wenn es still wird und kein Input von aussen Dich von der Wahrnehmung Deines momentanen Zustandes ablenkt, dann kommst Du mehr und mehr bei Dir und Deiner Situation an.

Das Zuhause im „Jetzt“, das Dich von innen her nährt, lässt Dich in geheimnisvoller Weise zur Ruhe und zum Frieden kommen.
Wir finden zur Ruhe und zum Frieden, wenn wir lernen, in der Situation zu verweilen und der Versuchung zu widerstehen, uns von dem was ist, abzulenken. Zur Ruhe und zur Gelassenheit zu finden braucht die Annahme unserer Unvollkommenheit.
Ganz zu werden fängt damit an, die innere Zerrissenheit anzunehmen und als einen Teil unseres Selbst anzunehmen.